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Hyperandrogenämie in allen Lebensphasen

Hyperandrogenämie in allen Lebensphasen

Zu wenig Haare auf dem Kopf, zu viele am Körper, Pickel im Gesicht und im Dekolleté, Zyklusstörungen: alles oft Folge einer vermehrten Androgenwirkung. Häufig lässt sich in solchen Fällen ein PCOS diagnostizieren – mit einer Prävalenz von 8-13 % die häufigste Ursache für Zyklusstörungen im fertilen Alter.

Ihren Ursprung nimmt die Störung vermutlich bereits intrauterin. Im Teenager-Alter stellen sich die Patientinnen dann erstmals beim Frauenarzt/bei der Frauenärztin wegen unregelmäßiger oder ausbleibender Regelblutungen sowie Androgenisierungssymptomen vor.

Im weiteren Lebensverlauf rückt dann zunehmend das Problem der Sterilität in den Focus und erfordert frauen-ärztliches Eingreifen. Als Spätmanifestation entwickelt sich früher oder später häufig ein metabolisches Syndrom (Adipositas, Hypertonus, Diabetes mellitus, Dyslipidämie), das für die Frauen im späten fertilen Zeitraum bzw. in der Peri- und Postmenopause ein zusätzliches Problem werden kann. Differentialdiagnostisch müssen allerdings eine Reihe von anderen Erkrankungen bedacht bzw. ausgeschlossen werden – hier ist die Kooperation mit dem internistischen Endokrinologen gefragt.

Veranstaltungsdaten

Beginn: 19.02.2020 16:00

Termin-Ende: 19.02.2020 19:00

Anmeldungsende: 16.02.2020

Einzelpreis: Frei

Veranstaltungs-Nr.: 3645

Referenten: Dr. med. K. Schaudig
Dr. med. A. Schwenkhagen
Univ.-Prof. Dr.med. Dr. phil. P. H. Kann

Ort: Business & Conference Sporthotel
Am Neubergsweg 6-10
63868 Großwallstadt

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